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Das Naturhistorische Museum Wien

Dienstag, der 13. Juni 2017

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Die Archive des Lebens

Der Zwilling des gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museums ist nicht minder beeindruckend. Am Burgring 7 gelegen, zählt das Naturhistorische Museum Wien zu den bedeutendsten Naturmuseen der Welt.

Ein Hoch auf den Historismus

Von Kaiser Franz Joseph I. nach den Entwürfen von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer errichtet und am 10. August 1889 eröffnet, stellt es ein weiteres prunkvolles Beispiel des Historismus an der Ringstraße dar (Ebenfalls ein Bauwerk des Historismus: Die Börse Wien). Die beiden Museumsbauten waren von ihrer Anordnung quer zur Ringstraße darauf ausgerichtet, mit zwei an der anderen Seite der Straße anzuschließenden neuen Trakten und der historischen Front der Hofburg ein monumentales Kaiserforum einzurahmen. Aus dieser Idee heraus entstand schließlich der Heldenplatz.

Wien_Naturhistorisches_Museum_Dinosaurierabteilung

Im Herzen der Stadt – in Mitten des Kopfes

Seinen Anfang nahm das Museum als Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen seine 30.000 Objekte umfassende Naturaliensammlung – darunter seltene Schnecken, Korallen, Muscheln sowie kostbare Edelsteine und seltene Mineralien – aus der Hofburg in das Gebäude verlegte. Die Neuigkeit verbreitete sich schnell – ebenso die Anzahl der Exponate.

Heute umfasst das Naturhistorische Museum eine Vielzahl an Abteilungen, unter anderem die Botanische Abteilung, die Mineralogisch-Petrographische Abteilung und mehrere Zoologische Abteilungen.

Für all jene, die einen Einblick in das Museum haben wollen, ohne die heimischen Gefilde zu verlassen, gibt es hier einen virtuellen Rundgang.

Dennoch: Das imposante Museum ist in jedem Fall einen Besuch Wert – auch für all jene, die für gewöhnlich Museen meiden!

 

Bildquellen: Wikimedia Commons