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Der Strauss im Stadtpark

Montag, der 25. September 2017

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Eines der bekanntesten Denkmäler in Wien ist die Statue Johann Strauß’ im Wiener Stadtpark, direkt an der Ringstraße. Der Walzerkönig zieht die Blicke auf sich: Die Statue aus vergoldeter Bronze steht auf einem Marmorsockel, umgeben von einem Bogen, der Blätter und schwebende Paare zeigt.

Johann Baptist Strauß zählt zu den bekanntesten Wiener Kapellmeistern und Komponisten, seine ersten großen Erfolge hatte er als Konzertmeister im Kursalon. Sein Werk „An der schönen blauen Donau“ ist heutzutage ein absoluter Klassiker in der Konzert- und Tanzwelt. Gut zu wissen: Der Name des Walzers leitet sich vom Wort „Walzen“ ab, das früher „Drehen“ bedeutete.

Ursprünglich stammt die Tanzform, erstmals im 18. Jahrhundert aufgekommen, aus dem österreichischen Volkstum. Zwischen 1750 bis 1815 veränderte sich der Tanz, bis er schließlich zum Klassiker der Gesellschaftstänze wurde: dem Wiener Walzer. Von Anfang an war der Walzer von Kritik begleitet, da er als unzüchtig galt: Die Tanzpartner berührten sich ständig und die Fußknöchel der Damen wurden immer wieder sichtbar. Mit dem Wiener Kongress wurde der Wiener Walzer schließlich gesellschaftlich anerkannt.

Bildschirmfoto 2017-09-21 um 12.10.16 Ernst Oppler: „Karneval-Walzer“

Vor allem an der Ringstraße ist der Wiener Walzer sehr präsent. So findet etwa im November die Ballsaison in der Hofburg sowie der Johann Strauss Ball im Wiener Kursalon statt. Strauß selbst kehrt jährlich am 31. Dezember mit seiner Operette „Die Fledermaus“ in der Wiener Staatsoper ein.