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Der Universitätsring: Studieren, Staunen, Flanieren

Freitag, der 7. Oktober 2016

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Passend zum Semesterstart legen auch wir im Oktober den Fokus ganz auf die geschichtsträchtige Wissensstätte auf der Wiener Ringstraße: Den Universitätsring. Dort, wo einst die Stadtmauer aufragte, findet sich – bereits seit dem Jahre 1872 – der heutige Universitätsring.
Der früher unter den Namen „Franzensring“ oder auch „Dr.-Karl-Lueger-Ring“ bekannte Ringabschnitt, beinhaltet zwei ganz besondere Bauwerke, nämlich die Universität Wien und das Burgtheater.

Universität Wien: Geschichtsträchtige Stätte des Wissens

Bereits in den Jahren 1873 und 1874 wurde die Universität Wien, wie wir sie heute kennen, erbaut. fast wäre es gar nicht dazu gekommen, dass diese ihren prominenten Platz dort hat, wo sie täglich tausende Studenten aufsuchen. Denn eigentlich sollte das imposante Gebäude hinter der Votivkirche errichtet werden. Viele Einwände – unter anderem jener von Heinrich von Ferstel, dem Architekten des neuen Universitätsgebäudes – schafften es dann, der Universität Wien den Platz zu geben, den sie heute hat.

Heinrich von Ferstel: Architekt und Urvater der Universität Wien

„Die größte Schwierigkeit beim Bau der Universität Wien war es, den Platz für die vielen verschiedenen Fakultäten perfekt zu nutzen und alles unter einen Hut zu bringen. Beim Bau der Wissensstätte war es mir besonders wichtig, imposante, barocke Elemente mit einem Hauch italienischer Leichtigkeit zu verbinden und ihr den gewissen Charme zu geben, der sie heute auszeichnet“, das würde wohl der Architekt über den Bau der Universität sagen, nach dem außerdem das „Palais Ferstel“ neben der Freyung benannt ist.

Alles, was das Herz begehrt

Heute ist der Universitätsring nicht nur bei Studenten beliebt: Hier kann man schlemmen, feiern, entspannen, oder einfach nur die Schönheit der imposanten Bauwerke bewundern. Kein Wunder, dass man hier nicht nur angehende Wissenschaftler antrifft.

Bild © Atelier Frankenstein & Comp.