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Die Albertina – von Herzog Albrecht bis zum „Feldhasen“

Montag, der 10. Juli 2017

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Das Museum Albertina befindet sich im Palais Erzherzog Albrecht, das den Habsburgern als Residenz diente. 1744 ließ Maria Theresia das Palais für ihren engen Freund und Berater Don Emanuel Teles da Silva Conde Tarouca erbauen. Im Jahr 1794 schenkte Kaiser Franz II. das Palais auf der Augustinerbastei – die heutige Albertina – dem Schwiegersohn Maria Theresias und Herzog von Sachsen-Teschen, Albert Kasimir. Der Namensgeber des Museums ließ das Gebäude für seine Grafiksammlung und eine Bibliothek adaptieren. Zusätzlich wurde ein Repräsentationsflügel errichtet. Die 150 Meter lange Fassade demonstrierte dem nebenan in der Hofburg residierenden Kaiser eindrucksvoll die finanzielle Potenz des Herzogs. Die mitgenommenen Ausstattungsstücke (Möbel, Fensterläden und Wandvertäfelungen) aus Schloss Laeken, der früheren Residenz Alberts, wurden in die neuen Räume integriert.

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Das Museum

Heute umfasst die enzyklopädisch angelegte Sammlung rund eine Million Zeichnungen und druckgrafische Blätter von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Die Sammlung Herzog Alberts zählt zu den weltweit bedeutendsten Kunstsammlungen. 50 Jahre lang nutzte er ein europaweites Netzwerk von Händlern sowie Auktionen von umfangreichen Privatsammlungen, um 14.000 Zeichnungen und rund 200.000 Druckgrafiken zu erwerben. Hierin sind zahlreiche weltbekannte Werke enthalten – von Michelangelos „Männerakten“ über Dürers „Feldhasen“ bis zu Rubens „Kinderportraits“.

Darüber hinaus übernahm das Museum 2007 die Privatsammlung Batliner. Seitdem wird ein Teil der Ausstellungsfläche nicht mehr für die Präsentation der grafischen Sammlung verwendet, sondern zeigt eine permanente Schau zur klassischen Moderne: „Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner“.