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Die Burg am Hof

Freitag, der 3. November 2017

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Die Hofburg ist eines der wichtigsten Gebäude Wiens. Mit dem Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten, der Nationalbibliothek, verschiedenen Museen und als Schauplatz mehrerer Bälle ist die Hofburg ein Ort des Wissens und der Macht, aber auch der Unterhaltung.

Bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert wurde unter dem damaligen Habsburger König Rudolf I. mit dem Bau der Hofburg begonnen. Kaiser Ferdinand I. ließ sie ab Mitte des 16. Jahrhunderts ausbauen. In der Hofburg vereinen sich mehrere Baustile: von der Gotik des Mittelalters bis zum Stil der Renaissance, dem Barock aus dem 17. und 18. Jahrhundert, dem historistischen Flügel aus dem 19. Jahrhundert und modernen Innenbauten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Außerdem besteht die Hofburg aus verschiedenen Zubauten:

  • Der Schweizertrakt im gotischen Stil ist der älteste Burgteil. Hier befinden sich die Hofburgkapelle, die Schatzkammer und die Hofmusikkapelle.
  • Ursprünglich als Residenz von Maximilian II. erbaut, ist die Stallburg mit dem Rest des Komplexes verbunden. In der Stallburg, heute besser bekannt als Stallungen, sind seit dem 18. Jahrhundert kaiserliche Pferde und der Großteil der Spanischen Hofreitschule untergebracht.
  • Zwei Details machen die Amalienburg sehenswert: Erstens das Türmchen mit einer „Welschen Haube“, einer glockenförmigen Dachform. Zweitens die astronomische Uhr auf der Fassade. Die Amalienburg ist heute unter anderem die Residenz der Kanzlerminister und Staatssekretäre.
  • Im Leopoldinischen Trakt befinden sich heute die Polizeiinspektion der Hofburg sowie die Amtsräume der Präsidentschaftskanzlei.
  • In der ehemaligen Hofbibliothek findet ihr heute den barocken Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Selbst wenn euch Prinz Eugens Büchersammlung nicht interessiert, solltet ihr euch diesen prachtvollen Saal einmal anschauen.
  • Der Augustinertrakt ist ein repräsentativer Raum, ideal für Dinners, Lesungen und Konzerte.
  • Nach einem Brand ließ Maria Theresia die Redoutensäle renovieren und modernisieren. Damit laden die Säle auch jetzt zu festlichen Veranstaltungen ein.
  • Am Michaelertrakt seid ihr sicher schon vorbeigekommen. Denn davor liegen ein prunkvolles Tor und der Michaelerplatz, einer der schönsten Plätze.
  • Zur Hofburg gehören außerdem Zeremoniensaal, Heldenplatz und Burggarten.

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Perfektes Programm bei Schlechtwetter: Zu den Museen der Hofburg gehören die Kaiserappartements inklusive Sissi-Museum und Silberkammer, die kaiserliche Schatzkammer, die Spanische Hofreitschule, die Hauptbibliothek und das Palais Erzherzog Albrecht.

Jedes Jahr zur Ballsaison, vom 31. Dezember bis Ende Juni, wird die Hofburg zum Schauplatz diverser Säle. Somit ist das facettenreiche Gebäude am Wiener Ring garantiert einen Besuch wert – ob in der Ballsaison oder an regnerischen Tagen, die Hofburg hat jeden Tag etwas zu bieten.