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„Die Burg“ am Ring

Dienstag, der 17. Oktober 2017

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Akademietheater, Kasino am Schwarzenbergplatz, Vestibül und schließlich the big one, das Burgtheater selbst – die österreichische Hauptstadt bietet mit dem Kultur-Allrounder Burgtheater ein breit gefächertes Angebot an Bühnenkunst.

Das Hauptgebäude im Herzen Wiens liegt vis-à-vis zum Rathaus und macht diesem in Sachen Architektur wahrlich Konkurrenz. Tradition, Vielfalt und Fortschritt prägen das bereits seit 1888 am Wiener Ring bestehende Bauwerk.

Gerasch_–_Old_Burgtheater_in_ViennaGanz dezent: Das „alte“ Burgtheater.

Das „alte“ Burgtheater am Michaelerplatz wurde in einem Ballhaus eingerichtet, das der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Ferdinand I. 1540 im unteren Lustgarten der Hofburg erbauen ließ. Der ursprüngliche Sitz des Ensembles musste jedoch der Fertigstellung des Michaelertrakts weichen, was schließlich zur Errichtung des neuen Gebäudes am Universitätsring 2 führte.

Im Stil der italienischen Hochrenaissance entworfen, wurde das „neue“ Burgtheater am 14. Oktober 1888 mit Grillparzers „Esther“ und Schillers „Wallenstein Lager“ eröffnet. Die Innenausstattung wurde in einem üppigen barocken Stil von Gottfried Kemper und Karl Freiherr von Hasenauer gestaltet. Der bekannte Wiener Maler Gustav Klimt, sein Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch setzten die Deckenbemalung um.

Wien_-_Burgtheater,_linke_FeststiegeGustav Klimt schmückt das Burgtheater mit prunkvollen Gemälden.

An der prunkvollen Außenfassade des Theaters könnt ihr die Büsten folgender großer Künstler entdecken:

  • Pedro Calderón (spanischer Dichter)
  • William Shakespeare (englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler)
  • Molière (französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker)
  • Friedrich Schiller (Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker)
  • Johann Wolfgang von Goethe (deutscher Dichter und Naturforscher)
  • Gotthold Ephraim Lessing (deutscher Dichter)
  • Friedrich Halm (österreichischer Schauspieler und Regisseur)
  • Franz Grillparzer (österreichischer Dramatiker)
  • Friedrich Hebbel (deutscher Dramatiker und Lyriker)

Anfangs wurde das Haus wegen seines Aussehens und der technischen Innovationen sehr geschätzt. Seine schlechte Akustik stieß jedoch in der Folge auf starke Kritik, erst mit einem Umbau ab 1897 wurde sie verbessert. Mit großem Erfolg: Heute gehört das Burgtheater zu den meistbesuchten Kultur-Institutionen Wiens.