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Die Philharmoniker im Wiener Musikverein

Montag, der 2. Oktober 2017

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Der Musikverein

Bildschirmfoto 2017-09-21 um 12.27.11Kein Postkartenstand in Wien kommt ohne das Motiv der Staatsoper aus. Heute stellen wir euch einen weiteren Prachtbau am Wiener Ring vor, der musikalisch mindestens ebenso bedeutend ist: Der Wiener Musikverein gehört zu den bekanntesten europäischen Konzerthäusern. In ihm befindet sich der berühmte Große (Goldene) Musikvereinssaal, der als einer der schönsten und akustisch besten Säle weltweit gilt.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Wien die Gesellschaft der Musikfreunde gegründet. Ab November 1831 veranstaltete sie Konzerte in einem Saal an den Tuchlauben 12, der sich mit seinen 700 Sitzplätzen bald als zu klein erwies. 1863 stimmte Kaiser Franz Joseph dem Vorschlag zu, ein Konzertgebäude erbauen zu lassen. Architekt Theophil von Hansen wurde mit der Planung beauftragt. Schon nach dem Eröffnungskonzert am 6. Jänner 1870 begeisterte das Haus mit der grandiosen Akustik seines Großen Saales.

Die Wiener Philharmoniker

1024px-Musikverein_Wien_2009_04_30Welches Orchester fällt euch ein, wenn ihr an den Wiener Musikverein denkt? Musikbegeisterte haben da wahrscheinlich sofort die Wiener Philharmoniker im Sinn. Kaum ein anderes Orchester wird enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Musik in Verbindung gebracht als dieses.

Im Jahre 1841 wurde Otto Nicolai Kapellmeister des Kärntertortheaters. Ein Jahr später dirigierte er im großen Redoutensaal ein „Großes Concert”, zusammengestellt aus dem Orchester-Personal des k.u.k. Hof-Operntheaters. Diese „Philharmonische Academie“, so der ursprüngliche Titel, war der Ursprung des heute weltbekannten Orchesters.

Der mit Abstand größte Auftritt für die Wiener Philharmoniker ist das Neujahrskonzert. Im Schnitt hat das Neujahrskonzert rund 50 Millionen Zuschauer aus über 90 Ländern. Nach den letzten Takten ist der Große Saal von Standing Ovations erfüllt, gefolgt von dem bekannten Glückwunsch: „Prosit Neujahr!“