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Die Wiege grosser Denker

Freitag, der 18. August 2017

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Das Schottengymnasium, auf der Freyung 6 – in der Nähe der Wiener Ringstraße – ist eine katholische Privatschule, die 1807 durch kaiserliches Dekret gegründet wurde.

Im 18. Jahrhundert gab es in Wien drei Gymnasien: das Akademische Gymnasium, das Pianistengymnasium und das Annaeum. Alle drei waren in den Unterstufenklassen völlig überlastet. 1804 forderte deshalb die Wiener Landesregierung den Schottenabt Benno Pointner auf, sich um die Entstehung eines weiteren Gymnasiums einzusetzen.. Nach der erneuten Aufforderung 1806 von Kaiser Franz I. wurde schließlich das Schottengymnasium am 4. November 1807 eröffnet.

Für besonderes Ansehen der Schule sorgt die große Zahl an prominenten ehemaligen Schülern und Absolventen. Viele sogenannte „Alt-Schotten“ haben sich in Politik, Kultur, Wissenschaft und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens einen Namen gemacht. Unter den Absolventen finden sich Nobelpreisträger, einflussreiche Kulturschaffende und wirtschaftliche Entscheidungsträger.


Einige der bekanntesten seht ihr hier:

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Engelbert Pernerstorfer (1850– 1918), Vizepräsident des österreichischen Abgeordnetenhauses.

Victor Adler (1852–1918), Begründer der Sozialdemokratischen
Arbeiterpartei Österreichs

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Eugen Böhm von Bawerk (1851– 1914), Nationalökonom und Finanzminister

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Karl I. von Habsburg-Este (1887– 1922), letzter Kaiser von Österreich.

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Johann Nestroy (1801–1862), Schauspieler, Dramatiker

800px-Johann_Strauss_Jr_Paris_1867

Johann Strauss (1825–1899), Komponist

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Julius Wagner-Jauregg (1857–1940), Psychiater, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1927

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Konrad Lorenz (1903–1989), Verhaltensforscher, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1973

 

Das neue Millennium brachte bei den „Schotten“ zwei große Veränderungen mit sich: neue Um- und Zubauten (wie ein Turnsaal und ein Festsaal) und die Koedukation im Jahr 2004. Als ehemalige reine Burschen- Schule bekannt, werden mittlerweile auch Mädchen im Schottengymnasium unterrichtet.