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Die Wiener Börse – von Maria Theresia, Aktien und Tradition

Freitag, der 12. Mai 2017

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Die „Alte Börse“ am Schottenring 16.

Die „Alte Börse“ am Schottenring 16.

Maria Theresia, die ab 1740 bis zu ihrem Tod im Jahre 1780 regierte, bringt nicht jeder sofort mit der Börse Wien in Verbindung. Tatsächlich war es die Habsburger Fürstin, welche die Börse ins Leben rief. Somit zählt diese zu den ältesten Wertpapierbörsen der Welt. Anfangs wurden lediglich Anleihen, Wechsel und Devisen gehandelt. 1818 war die österreichische Nationalbank die erste Aktiengesellschaft, welche dort notierte.

Das Palais Caprara-Geymüller

Der Hauptsitz der Börse Wien befindet sich im Palais Caprara-Geymüller im Herzen Wiens – dem 1. Wiener Gemeindebezirk, welcher von der Ringstraße umschlossen wird. 1698 von dem aus Bologna stammenden Architekten Domenico Egidio Rossi errichtet, hat das Gebäude eine bewegte Geschichte hinter sich. So wurde das Palais beispielsweise bereits als Landesmuseum des Landes Niederösterreich genutzt oder hat die Konsularabteilung der britischen Botschaft beherbergt. Bevor es schließlich 2001 zum Sitz der Wiener Börse wurde, saß hier die syrische Botschaft.

Vom Schottentor zum Donaukanal – die alte Börse

Die Wiener Börse am Schottenring, auch Alte Börse genannt, die sich vom Schottentor bis zum Franz-Josefs-Kai am Donaukanal erstreckt, wurde 1874 bis 1877 von Theophil von Hansen im Stil der Neorenaissance errichtet. Bei dieser Ausprägung handelt es sich um eine Form des Architekturstils Historismus, welcher charakteristisch für die Bauten am Ring ist. Nach dem Auszug der Wiener Börse 2001 ist das Gebäude heute eine der vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Wiener Prachtstraße.