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Die Wiener Staatsoper

Mittwoch, der 4. Oktober 2017

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Wien_Opernhaus_um_1900

Die Wiener Staatsoper ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt, unter anderem aufgrund seines jährlich stattfindenden Opernballs. Direkt am Wiener Ring gelegen, hebt sie sich imposant von den umliegenden Bauten ab.

„Versunkene Kiste“

Die Geschichte der Wiener Staatsoper beginnt mit einem Architekturwettbewerb, an dem sich zahlreiche Architekten beteiligten. Nach achtjähriger Bauzeit wurde die Staatsoper 1869 als erstes öffentliches Gebäude an der Ringstraße fertiggestellt. Am 25. Mai 1869 eröffnete sie mit der Premiere von Mozarts „Don Giovanni“.

Heute gehört das prachtvolle Opernhaus zur Wiener Identität. Anfangs wurde das Haus von der Bevölkerung jedoch nicht sehr geschätzt. Einerseits konnte die Oper aufgrund eines gegenüberliegenden Zinshauses, dem Heinrichshof, ihre Wirkung kaum entfalten. Andererseits wurde das Niveau der Ringstraße damals um einen Meter gehoben, sodass die Staatsoper wie eingesunken wirkte. Die starke Kritik an der „versunkenen Kiste“ trieb den Architekten, Eduard van der Nüll, in den Freitod. Kurz darauf verstarb auch der zweite Architekt der Oper, August Sicard von Sicardsburg.

GuentherZ_0033_Wien01_Opernring_HeinrichshofEin großer Konkurrent der Wiener Staatsoper: der Heinrichshof.

Nachdem die Oper Ende des Zweiten Weltkrieges bombardiert wurde, entstanden heftige Debatten über ihren Wiederaufbau, bis sie 1949 schließlich wieder eröffnet wurde. Heute gehört die Wiener Staatsoper zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.

Die ganze Pracht der Wiener Staatsoper könnt ihr am besten bei einer Opernaufführung genießen. Wenn ihr es gemütlicher schätzt, kommt doch ins Café Oper Wien, das in den ehemaligen Garderoberäumlichkeiten untergebracht ist. Hier verbindet sich die Atmosphäre des alten, kaiserlichen Wiens mit dem Duft von Mehlspeisen und Kaffee.