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Schmelztiegel des Nahverkehrs: Die U-Bahn am Wiener Ring

Montag, der 8. Mai 2017

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U1 Eröffnung Stephansplatz
Die wohl prächtigste Straße Wiens steht nicht still. Nie. Das historische Zentrum der Stadt umspannend lässt sich von ihr aus so einiges bewundern. Von der Urania, beziehungsweise der Aspernbrücke ausgehend, gliedert sie sich in neun Abschnitte: Stubenring, Parkring, Schubertring, Kärntner Ring, Opernring, Burgring, Dr.-Karl-Renner-Ring, Universitätsring und Schottenring. Da verliert man schon mal den Überblick. Echte Wiener und Wienerinnen kennen den Ring selbstverständlich in- und auswendig. Doch wie sieht es mit den Zugezogenen oder Touristen aus – Wie also zurechtfinden in der Mannigfaltigkeit des Wiener Rings?

Von Haltestelle zu Haltestelle

In welcher Kategorie wird häufig gedacht, wenn man sich in einer unbekannten Stadt bewegt? Richtig: Haltestellen. Nun hat die Wiener Ringstraße dann doch mehr als nur eine davon. Den geschichtsträchtigen D-Wagen, welcher entlang des Wiener Rings die schönsten Sight-Seeing-Spots abfährt und die Vienna Ring Tram, die sich seit nun mehr sieben Jahren entlang der Prachtstraße bewegt, haben wir bereits beleuchtet.

Doch auch unter Grund bewegt es sich.

Mit der U-Bahn entlang des Wiener Rings

Lediglich die U-Bahn-Station Stubentor der Linie U3 befindet sich direkt an der Ringstraße. Von drei weitere U-Bahn-Stationen erreicht man die Ringstraße durch Passagen: Karlsplatz (U1, U2, U4), Volkstheater (U2, U3) und Schottentor/Universität (U2). In kurzer Gehentfernung von der Ringstraße befinden sich die Stationen: Museumsquartier (U2), Rathaus (U2) und Stadtpark (U4). Am Franz-Josefs-Kai finden sich der Schottenring (U2, U4) und Schwedenplatz (U1, U4). Die vier davon ausgehenden Stationen Schottenring, Schwedenplatz, Stadtpark und Karlsplatz fanden ihren Ursprung in der Eröffnung der Stadtbahn 1898–1901. Die Übrigen Linien wurden erst ab 1980 in Betrieb genommen. Die ersten Pläne einer direkt unter der gesamten Wiener Ringstraße verlaufenden Eisenbahn entstanden bereits vor 150 Jahren. Diese wurden jedoch nie realisiert.