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Tummelplatz für Pokémon: Auf der Jagd am Wiener Ring

Donnerstag, der 28. Juli 2016

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Wien ist im Pokémon-Fieber. Wo man auch hinblickt, sieht man entweder kleine virtuelle Wesen (durch den Bildschirm des Smartphones) oder aber Menschen, die auf eben diesen Bildschirm starren. Denn die Jagdsaison ist eröffnet – und wir haben uns ihr angeschlossen.

142 Pokémon gilt es (derzeit) zu finden

Doch wo verstecken sie sich eigentlich, die Pikachus, Flamaras und Evolis? Um das herauszufinden und endlich gemeinsam mit unseren Kollegen fachsimpeln zu können, haben wir uns einen Experten geschnappt (DANKE, Dorian!) und sind auf Pokémon-Jagd entlang der Wiener Ringstraße gegangen. Erfreuliche Nachricht vorweg: Hier gibt es sogar freies WLAN der Stadt Wien!

Ausgerüstet mit vollem Handyakku und top-motiviert, Wiens erfolgreichste PokéTrainer zu werden, machen wir uns auf den Weg. Unsere Jagd starten wir am Stubenring, wo uns gleich ein Taubsi begegnet. Nummer 1 in unserer Sammlung also und schon hat uns das Fieber gepackt. Denn der Hype ist wahrlich ansteckend, sodass wir nun nicht nur selbst süchtig sind, sondern auch die Menschenmassen verstehen, die sich gemeinsam auf die Jagd machen. So auch vergangenes Wochenende, als sich zahlreiche Spieler vom Stadtpark aus auf den Weg gemacht haben, um einem Tipp zu folgen, demzufolge ein seltenes Relaxo entlang der Wiener Ringstraßen zu finden sei.

Der Wiener Ring als Jagdgebiet

Ein solches ist uns leider nicht begegnet, dafür aber unglaublich viele andere Pokémon. Denn der Wiener Ring ist tatsächlich ein Tummelplatz für die virtuellen Wesen, die sich hier offensichtlich ziemlich wohl fühlen. Verständlich, denn unsere Prachtstraße gefällt einfach jedem. Kaum eine Häuserecke, an der uns kein Pokémon begegnet und die vielen Sehenswürdigkeiten verwandeln sich vor unseren Augen in Arenen und PokéStops, bei denen es hilfreiche Items zu holen gibt. Übrigens: Während des Spiels findet man immer wieder Eier, die man ausbrüten kann – und zwar, indem man sie entweder 2, 5 oder 10 Kilometer mit sich herumträgt. Das heißt, einen Spaziergang über den Wiener Ring, der rund 5,3 Kilometer lang ist, könnt ihr gleich nutzen, um etwa ein Enton, Flegmon oder Nebulak zum Schlüpfen zu bringen. Oder ihr dreht zwei Runden, denn dann lohnt sich jeder einzelne Kilometer, um zum Beispiel ein Amonitas, Kabuto oder Sichlor auszubrüten.